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Warum auch ein 50-Personen-Betrieb IT-Führung braucht

IT-Entscheide in KMU fallen häufig dort, wo gerade Zeit ist: beim Geschäftsführer zwischen zwei Terminen, beim externen Informatiker, beim Treuhänder. Das funktioniert, bis es nicht mehr funktioniert. Spätestens beim ERP-Wechsel, beim ersten ernsthaften Sicherheitsvorfall oder wenn ein Grosskunde ein ISO-27001-Zertifikat verlangt, fehlt die Person, die IT strategisch verantwortet.

Die klassische Antwort, eine IT-Leitungsstelle zu schaffen, ist für viele KMU weder finanzierbar noch ausgelastet. Die Alternative: Führung in Teilzeit. Ein bis vier Tage pro Monat reichen oft, um eine Roadmap zu halten, Lieferanten zu steuern und Risiken bewusst statt zufällig zu nehmen.

In den kommenden Beiträgen zeige ich, wie das konkret aussieht: von der ersten Standortbestimmung über das Risikoregister bis zur Frage, wann sich eine ISO-Zertifizierung für ein KMU tatsächlich lohnt.